Inflation | Wertverfall | Teuerungsrate

Bei der Inflation handelt es sich um die durchschnittliche Preissteigerung in einer bestimmten Periode. Die Inflationsrate beschreibt also, um wie viel Prozent die Preise im Vergleich zur Vorperiode gestiegen sind. Diese Erhebung führt regelmäßig das statistische Bundesamt durch, welches diese Zahlen auch regelmäßig offen legt. Faktisch kann man Inflation also auch als eine Art Geldentwertung ansehen, die man bei der Geldanlage irgendwie überbieten muss.

Eine Inflation kann mehrere Ursachen haben, wobei diese immer erst nach dem Eintritt der Preissteigerung bekannt werden. In der Regel wird die Inflation heutzutage durch einen Kostenanstieg bei den Unternehmen ausgelöst, die diesen durch höhere Preise kompensieren wollen. Eine andere mögliche Ursache ist ein Nachfrageüberhang bei bestimmten Gütern, der mittlerweile zwar seltener geworden ist, aber immer noch vorkommt.

Auf eine Geldanlage bezogen gibt es hinsichtlich der Inflationsrate eigentlich nur die dringende Empfehlung, sich eine Anlageform zu suchen, die eine höhere Rendite erzielt als die Preissteigerung, da sonst das Kapital irgendwann aufgezehrt ist. Beim Tagesgeld muss sich allerdings keine Sorgen machen, denn die Zinssätze liegen definitiv über der Rate der Inflation. Ein Tagesgeldkonto ist damit eine inflationsfeste Geldanlage und hat darüber hinaus den Vorteil, dass man jederzeit wechseln kann, da das angelegte Kapital ja flexibel verfügbar ist.

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