Wo bringt man sein Geld am besten unter? Anlegen ja, aber die Rendite möge bitte auch stimmen und das gewährleisten Aktien und Anleihen nicht mehr unbedingt. Wie also sparen?
Dass die EZB für einen erneuten Zinsschub gesorgt hat, dürfte inzwischen bekannt sein und so wirkt sich der erhöhte Leitzins jetzt bereits auf viele Anlagen aus. In den meisten Fällen profitieren nicht nur Neukunden von den verbesserten Zinsen, sondern auch die vielen Bestandskunden. Doch um welche Anlageform handelt es sich und wo lassen sich wie noch möglichst hohe und zugleich recht sichere Renditen einfahren?
Experten raten aktuell immer weniger zu den klassischen Depots, denn die weltwirtschaftliche Entwicklung ist immer stärker rückläufig und bisweilen ziemlich schlecht einzuschätzen. Unsicherheiten an der Börse und weitere, verborgene Risiken, die eventuell auch auf die US-Kreditkrise noch zurückgeführt werden kann, lässt Experten und Anlagestrategen zu einer liquiden Methode greifen. Weg von Inflationstendenzen und Renditeeinbrüchen und hin zu Anlageformen bei denen der Cash-Anteil deutlich höher liegt. Bis zu einhundert Prozent des investierten Kapitals wird entzogen, umgeschichtet und neu in den Markt gegeben. Besonders eignet sich zum Umschichten derzeit Tages- und auch Festgeld. Vor allem die Experten der Verbraucherzentralen raten derzeit vermehrt zum Tagesgeld, denn mit einer Renditetendenz von 5 Prozent per anno, ist es aktuell DIE Strategie sicher und schnell mehr aus seinem Geld zu machen.
