Banken erwarten deutliches Wachstum für Deutschland
Bedenkt man, wie groß der Bedarf an wirtschaftlicher Besserung ist für die Politik, wirkt die Prognose derzeit ein wenig wie die Verbreitung von Hoffnung in rauen Zeiten.
Die Analysten von Großbanken wie JP Morgan, Allianz und Co äußerten schon zu Beginn der aktuellen Woche, dass die Rezession in Deutschland und Europa möglicherweise bereits zur Jahresmitte überstanden worden sein könnte.
Doch nun traut man der deutschen Wirtschaft bei den Finanzexperten in den kommenden Monaten noch viel mehr zu. Von einem Wachstum in der Größenordnung von bis zu drei Prozent ist derzeit die Rede, die Deutschland bis zum Jahreswende schaffen könnte.
Dann jedenfalls wenn sich die momentan Signale für den Aufschwung fortsetzen sollten. Wieder einmal sind es die so genannten Frühindikatoren, die von den Experten der Banken als eindeutige Anzeichen für eine umfassende Besserung der Wirtschaftslage gedeutet werden.
Bedarf besteht, wie eingangs erwähnt, in jedem Fall. Sowohl für den Bundeshaushalt als auch für den deutschen Arbeitsmarkt wären diese Vorhersagen ein wichtiger Schritt aus der gedämpften Marktstimmung. Beim Bruttoinlandsprodukt wurde bereits für das 2. Quartal 2009 eine erste Steigerung vom Statistikamt Destatis bekannt gegeben.
Dafür gesorgt haben den Statistikern zufolge neben steigenden Export-Leistungen deutscher Unternehmen die Konsumausgaben des Staates selbst. Allein für die Neuverschuldung des Bundes wäre diese Vorhersage schon eine erhebliche Erleichterung.

