Das Tagesgeldkonto und die Abgeltungssteuer

Eines der großen Schreckgespenster in den vergangenen Monaten für die Anleger war mit Gewissheit die so genannte Abgeltungssteuer, die in exakt vier Wochen in Deutschland nun endlich in Kraft treten wird. Die neue Zeitrechung ist gefürchtet bei den Anlegern.

Dabei wissen noch immer viele nicht, was mit der neuen Steuer eigentlich wirklich auf sich hat. Obwohl die Lage möglicherweise besser als zuletzt geeignet gewesen wären, um in Fonds und Aktien einzusteigen. Denn ab 2009 müssen Investitionen im schlimmsten Fall um bis zu 40 Prozent höhere Renditen erzielen, um überhaupt lukrativ für die Anleger zu werden. Daher geschieht momentan nicht viel bei den deutschen Anlegern.

Die meisten Anleger wissen jedoch ebenfalls nicht, dass die Abgeltungssteuer nicht zwingend Nachteile mit sich bringen. Wenn die Berater zu vermeintlich steueroptimierten Modellen raten, sollten sich viele Verbraucher eines klar machen:

Bei Investitionen wie der Nutzung verschiedener Tagesgeldkonten besteht durchaus die berechtigte Hoffnung darauf, mit dem Tagesgeld besser dazustehen als bisher. Wer die erhaltenen Zinsen und die Erträge von seinen/seinem Tagesgeldkonto/Tagesgeldkonten bisher zum persönlichen von im Höchstfall 50% versteuern musste, kann ab dem Stichtag nun deutlich mehr herausbekommen aus den Geschäften mit dem Tagesgeld.

Für den Ottonormalverdiener ist dies vielleicht nicht ausschlaggebend. Doch auch Besserverdiener sind vorsichtiger geworden mit ihren Investitionen seit dem Beginn der Krise. Das Tagesgeldkonto wird zusehends beliebter in allen Verdienstgruppen.

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