Deutsche Verbraucher sind sparfreudig mit Tagesgeld

Aktuelle Studien bestätigen, was viele Finanzexperten bereits mutmaßten: Die Verbraucher in Deutschland reagieren auf die rauen wirtschaftlichen Zeiten, indem sie sich auf die alte deutsche Tugend des Sparens besinnen.

Mehr als zwei Drittel der Deutschen sparen so gut es geht, um sich für eine mögliche Zuspitzung der Finanzkrise abzusichern. Eine andere Möglichkeit der Auslegung dieser Fakten könnte allerdings auch dahin gehen, dass sich die Sparer hierzulande nicht von der Krise auf dem Bankensektor beeindrucken lassen möchten und gewohnt auf die Sicherheit des deutschen Bankenwesens vertrauen.

Allerdings lassen Umfrageergebnisse erkennen, dass es bei bestimmten Gruppen von Anlegern Unsicherheit durchaus spürbar ist. So informieren sich die jungen Anleger verstärkt, welche Alternativen sich zu bisherigen Geldanlagen bieten können.

Doch nur die wenigsten lassen den Überlegungen auch Taten folgen. Ganz oben auf der Liste der Sparmodelle steht das Tagesgeldkonto, gefolgt von Festgeld und dem gewöhnlichen Girokonto. Obwohl vor allem die Herren der Schöpfung statt Tagesgeld gerne auch zunehmend riskantere Ansätze beim Geldanlegen ins Auge fassen, herrscht der Aspekt Sicherheit beim Sparer einstweilen weiterhin vor.

Diese Vorgehensweise bestimmt das Verhalten der Anleger nicht nur beim Sparen, auch für die Altersvorsorge hat sich Sicherheit gegen bessere Renditeaussichten durchsetzen können.

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