G20-Gipfel soll Kunden mehr Tranparenz verschaffen
Während sich gerade zeigt, dass die deutschen Anleger durchaus im hohen Maße auf die staatliche Einlagensicherung vertrauen und sich gut vom Staat geschützt fühlen für den Ernstfall, versprechen sich Experten von morgen startenden G20-Gipfel in London etliche wesentliche Veränderungen, die auf den internationalen Finanzmärkten für mehr Sicherheit sorgen sollen.
Die Vertreter der 20 führenden Industriestaaten sollen nicht nur erneut über einen möglichen Weg auf der Rezession beraten. Sie sollen, so der Wunsch der meisten Bankkunden in aller Welt, insbesondere auch dafür sorgen, dass die Anlagemodelle wie Aktien und Co für Verbraucher mit mehr Transparenz verbunden sind.
Auch soll die Sicherheit bei Tagesgeld, Festgeld und vergleichbaren Sparmodellen stärker geschützt werden. Stärkere Regulierungen als bisher werden unausweichlich sein, um dieses Ziel zu erreichen. Ein Mittel, um solche Transparenz sicherstellen zu können, werden vermutlich bessere Aufsichtsmaßnahmen sein. Die Anbieter von Produkten auf dem Finanzmarkt werden künftig aller Wahrscheinlichkeit nach stärker unter die Lupe genommen werden.
Einen Beitrag leisten soll dabei auch die Reformierung des globalen Bankensystems. Die Banken in der ganzen Welt sollen umfangreicher miteinander in Interaktion stehen, um rechtzeitig Schwierigkeiten der Märkte erkennen zu können.
Den Kunden, die in der momentanen Krise teils gravierende Verluste nach Fehlberatungen erlitten haben, hilft dies sicher nicht. Doch eine Neuaufstellung der Ratingagenturen und des Bankensektors allgemein kann für die Zukunft schwerwiegende Fehler zu vermeiden helfen.

