Offenbar haben auch Sparkassen Verluste durch die Finanzkrise

Sparkassen galten in der Finanzkrise oft als die sicherere Wahl und standen für verantwortungsvolles Wirtschaften. Dieses Image wird nun ein paar Kratzer erhalten, weil es offenbar in NRW einige Institute gibt, die sich mit riskanten Papieren verspekuliert haben.

Vor allem kleinere Sparkassen hätten ihr Geld in Wertpapiere gesteckt, bei denen das Anlagerisiko nicht genau absehbar war und die mit amerikanischen Immobilienkrediten abgesichert gewesen sind. Dies könnte in diesem Jahr zu einem Gesamtverlust von bis zu 50 Millionen Euro führen, was zwar absolut betrachtet eher klein ausfällt, jedoch für die Größe der Sparkassen eine ziemlich hohe Summe darstellt.

Größere Sparkassen wie die in Düsseldorf haben die Papiere damals abgelehnt, was jedoch hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass diese über viele Experten verfügen, die das damit verbundene Risiko besser prüfen können. Verkäufer der Papiere war die WestLB, bei der die Sparkassen die Hauptanteilseigner sind und die selbst schwere Verluste durch die Finanzkrise hinnehmen musste.

Als Fazit ist zu sagen, dass also auch die Sparkassen nicht immer voll abgesichert investieren, sondern durchaus auch das ein oder andere Risiko eingehen, welches, wie in diesem Fall, schnell zum Bumerang werden kann.

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