Postbank korrigiert erneut bei SparCard

Die Momente der Freude über die vorherrschenden Zinsbedingungen sind längst zu echten Ausnahmeerscheinungen auf den Zinssektor im Bereich des Tagesgeldes geworden in Deutschland.

Auch eine der größten deutschen Banken, die Postbank, orientiert sich weiterhin an den üblichen Bedingungen des gesamten Marktes. Was dies bedeutet, ist den meisten Anlegern wohl klar: Die Zinsen werden gesenkt.

In diesem Fall geht es um die beliebte Postbank SparCard, die schon seit einer ganzen Weile ein gefragtes Modell bei den Neukunden gewesen ist, bei dem Kunden von einem wirklich guten Zinssatz profitieren konnten. Nun hat der noch junge Monat Oktober aber einmal mehr zu einer neuen Zinssenkung geführt.

Bis dato lag der gültige Zinssatz bei guten 2,25 Prozent, nun nähert sich die Postbank bei ihrem Tagesgeld-Modell dem Marktdurchschnitt weiter an mit einer Senkung auf nur noch 2,00 Prozent Tagesgeldzinsen bei der SparCard. Der Blick auf die vergangenen Veränderungen lässt erkennen, dass die Postbank bereits ihre dritte Korrektur zu ungunsten der Anleger vornimmt, binnen weniger Monate.

Einer der wenigen wirklichen existierenden Pluspunkte bei der Postbank SparCard ist allerdings, dass die Anleger den Zinssatz schon mit dem ersten eingezahlten Euro erhalten, während andernorts häufig vierstellige Mindesteinlagen erforderlich sind. Nachteilig wirkt sich aus, dass monatlich höchstens 2000 Euro abgebucht werden können, ohne dass eine vorherige Kündigung notwendig ist.

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