Spannendes Modell: Die Unternehmensanleihe
Wenn die Aussichten auf Höchst-Zinssätze für die Anleger nicht mehr allzu gut stehen, kann nur die Suche nach Alternativen weiterhelfen.
Da gerade beim Tagesgeld wie auch beim Festgeld die Schraube in Richtung Zinssenkung deutlich angezogen wird, raten viele Anlageberater ihren Kunden, sich das Modell der Unternehmensanleihe einmal genauer anzusehen. Zunehmend rücken nämlich in Zeiten der Krise auch die Privatanleger ins Interesse großer Konzerne.
Waren die Anleihen der Konzerne früher noch aufgrund der Mindesteinlagen eher unerschwinglich für den Normalverdiener, gibt es nun vermehrt auch Papiere und Kupons, die schon für Summen ab etwa 1000 Euro erstanden werden können.
Reizvoll kann für die privaten Investoren vor allem eines sein: Wer etwa das Angebot der Telekom nutzt, profitiert davon, dass das Unternehmen selbst in der Rezession und der konjunkturellen Notlage ziemlich sicher, sicherer jedenfalls als viele andere Konzerne, aufgestellt ist. Nicht zuletzt, weil Firmen dieser Art ihr Kapital weit gestreut erzielen.
Während sich Tages- und Festgeld nach und nach unten verändern bei den Zinsgarantien, können Unternehmensanleihen gut und gerne bei Laufzeiten über mehrere Jahre Renditen von sechs Prozent und mehr erhalten. Wie so oft gilt: Wer in risikobehafteten Bereichen wie der Automobilbranche investiert, wird mit höheren Zinssätzen belohnt, muss aber eben auch mit dem Risiko leben.

