Tagesgeld bietet nach wie vor Alternativen für fleißige Sparer
Auf den ersten Blick wirkt der Sektor Tagesgeld auf dem deutschen Bankenmarkt derzeit nicht nur bedingt erschöpft.
Viele Sparer beklagen, dass sich grundsätzlich nur selten die Chancen bieten, um gute Rendite mit den eigenen Spareinlagen zu erzielen. Das mag in der Regel den Tatsachen entsprechen, doch ohne Ausnahmen gibt es bekanntlich keine Regel.
Einzige Bedingung für Verbraucher, die sich nicht mit den derzeitigen Zinssätzen von weniger als zwei Prozent abfinden wollen, ist die aufmerksame Überprüfung der Möglichkeiten der unterschiedlichen Angebote auf dem Markt.
Und nicht nur des deutschen Marktes. Denn auch wenn mit der Tochterbank der Frankfurter Sparkasse, der 1822direkt, der eine deutsche Bank auf der Pole Position unter den Tagesgeldkonten anzutreffen ist, so ist die Bank mit dem aktuellen Bonuszins mitnichten die einzige Alternative.
Auch ausländische Anbieter wie die ING-DiBa kann mit ihrem Satz von 2,50 Prozent auf ihrem Extra-Konto eine Wechselalternative darstellen, mit der sich Tagesgeldsparer eine angenehme Einnahmequelle verschaffen können.
Spätestens bei etwas längeren Anlage-Zeiträumen jenseits der Jahresfrist übernimmt mit der Bank of Scotland ein ausländischer Anbieter den Spitzenplatz mit immerhin 2,50 Prozent Zinsen auf das Termingeld der Kundschaft.
Wer sich – meist übrigens
unnötig – um die Einlagensicherung bei Banken aus dem europäischen Ausland sorgt, ist hierzulande bei einjährigen Einlagen bei der Postbank mit 2,25 Prozent gut beraten. Zur Einlagensicherung kann gesagt werden, dass für den Durchschnittskunden im Grunde überall im ausreichenden Maße Garantien existieren.

