Die Warnungen sind allgegenwärtig und immer mehr Menschen werden hellhörig, wenn es um ihr Kapital geht. Das Gespenst heißt Inflation und eine Geldentwertung droht.
Wer spart um einen Notgroschen zu haben, sollte eine Rechnung unbedingt aufmachen. Sind die Zinsen höher als die fortschreitende Inflation? Die Kaufkraft des Notgroschens, der Geldanlage an sich schrumpft mit jedem Tag und was nutzt es schon, wenn ein Sparbuch mit rund 1,0 Prozent Zinsen im Schnitt abgerechnet wird, die Geldentwertung aber bereits weit über 2 Prozent beträgt. Natürlich hat man am Ende einer Sparperiode mehr Geld auf der hohen Kante, doch kann man sich weniger dafür leisten. Verantwortlich für die fortschreitende Entwicklung sind steigende Energie und Lebenshaltungskosten insgesamt.
Vier Prozent sollten Verbraucher bei einer Geldanlage anstreben, wenn sie trotz Inflation eine Geldwertevermehrung haben und erzielen wollen. Noch im abgelaufenen Monat Mai hat die Teuerungsrate nämlich bereits die Drei-Prozent-Marke überschritten.
Tagesgeld ist eine wirklich gute Alternative zu herkömmlichen und bisweilen schlecht verzinsten Anlageprodukten, wie dem klassischen Sparbuch. Auch die Tagesanleihe des Bundes punktet mit hohen Zinsen, bei enormer Flexibilität und Kundenfreundlichkeit. Die Inflation schreitet zwar unaufhaltsam voran, doch hinnehmen muss man einen dadurch entstehenden, wirtschaftlichen Schaden ja nun nicht. Wer jetzt flexibel in Tagesgeld investiert, sperrt die Geldentwertung aus und hat auch in der Zukunft noch Gewinne zu verbuchen.
