Tagesgeld unverändert

Auch am Ende des Monats Juli notiert Tagesgeld weiterhin sehr stabil und absolut unverändert. Der Satz für Tagesgeld wird zwischen 4,25 und 4,30 Prozent beziffert.

Das Hauptrefinanzierungsgeschäft der EZB  wird nach Marktbeobachtern eine Mehrzuteilung von rund 10 Milliarden Euro über Benchmark beinhalten. Bereits in der Vorwoche hatten die Währungshüter diese Summe zugeteilt, waren allerdings so unter der Höhe ihres voran gegangenen Tenders geblieben. Die etwas geringere Zuteilungsmenge an Geld wird von der EZB selbst als Schritt hin zur Normalität gewertet. Ganze zwei Milliarden Euro weniger wurden ausgegeben. Händler am Frankfurter Markt können diesen Schritt nicht unbedingt nachvollziehen, weil es, ihrer Meinung nach keine tief greifende Begründung für einen solchen Schritt gibt.

Eher steigende Sätze hatte man erwartet, denn jetzt am Monatsende, stehe man insgesamt vor einer höheren Nachfrage, was also auch zu einer größeren Zuteilung führen müsste. In der Vorwoche hatte der marginale Zuteilungssatz noch bei 4,35 Prozent gelegen und der gewichtete Durchschnittssatz bei 4,38 Prozent. Es gibt also neben einer rein strukturellen Begründung keine weiteren, nachhaltigen Gründe für einen teureren Tender. Tagesgeld, bzw. also die Zinsen für Tagesgeld werden also nur gemäß den Marketingstrategien und Angebotslagen der Banken weiter steigen. Für die besten Zinsen also immer noch vergleichen.


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