Tagesgeld vs. Tagesanleihe

Der Staat in Form der Bundesfinanzagentur macht der geballten Tagesgeld-Maschinerie mächtig Konkurrenz. Tagesanleihe ist das Stichwort, doch wo liegen die Unterschiede?

Neben den Bundesschatzbriefen, Bundesobligationen und den Bundesanleihen, welche eigentlich alle eher langfristige Geldanlagen darstellen, ist die Tagesanleihe eine äußerst flexible und täglich verfügbare Geldanlage, ganz ähnlich dem Tagesgeld. Unterschiede werden deutlich, wenn man sich die Verzinsung anguckt und vor allem rückwirkend betrachtet, wie sich alles entwickelt. Die Tagesanleihe schneidet dabei sehr gut ab, denn die Zinsen werden jeden Tag gutgeschrieben. Tagesgeld wird zinstechnisch monatlich, vierteljährlich, oder sogar nur jährlich abgerechnet. Der Zinssatz der Tagesanleihe orientiert sich am Eonia minus einer Provision. Rund 3,70 Prozent schlagen derzeit zinstechnisch zu Buche und das ist mehr, als bei den meisten anderen Anbietern.

Nach dem die Zinsentwicklung und somit auch die Rendite derzeit bei der Tagesanleihe besser ist, setzen viele Anleger gerade derzeit noch auf Sicherheit und in den deutschen Staat stecken viele Vertrauen. Die Vermögensabsicherung ist hier auf jeden Fall und in vollem Umfang gesichert. Anbieter von Tagesgeld müssen neue Strategien entwickeln, denn sonst wird die Tagesanleihe ihnen früher oder später alle Kunden abziehen. Mehr Rendite, mehr Sicherheit erben mehr Zufriedenheit. Zu haben ist die Tagesanleihe direkt bei der Bundesfinanzagentur und zwar ab dem 01. Juli 2008.


Einen Kommentar schreiben