Als Anleger und Disponent könnte man momentan an Langeweile sterben, denn der Markt ist so ruhig und unverändert, wie lange schon nicht mehr. Auch am gestrigen Mittwoch gab es wenig zu vermelden vom Parkett aus Frankfurt.
Der Mittwoch verstrich, ohne dass es nennenswerte Änderungen gegeben hätte. Tagesgeld wird nach wie vor zu den gleichen Konditionen gehandelt wie auch schon vor rund ein bis zwei Wochen. Der durchschnittliche Prozentsatz von 4,25 Prozent hat sich nicht verändert, bestätigen auch die Disponenten an der Frankfurter Börse.
Handelsspannen zwischen 4,23 und 4,28 zeigen auch den Experten von der Zentralbank, dass derzeit alles im Rahmen sich hält und bewegt. Obwohl über Benchmark zugeteilt wurde, wurde dennoch weniger Geld in den Markt eingegeben. Auch dies bestätigen Disponenten. Unverändert auch der EONIA mit 4,27 Prozent noch am Dienstag und wohl auch bis zum Ende der Woche ohne größere Sprünge.
Tagesgeld stagniert also derzeit. Fraglich bleibt, ob die Hochzinsphase damit zu Ende geht, wie es Pessimisten seit einigen Wochen schon behaupten, oder ob es lediglich die Ruhe vor dem nächsten Zinssturm ist, die gerade genossen werden darf. Anleger und vor allem Neu-Anleger würde eine neuerliche Preisrunde sicherlich gefallen.
