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Tagesgeld Zinsen - Tagesgeldkonto Rendite und Zinseszinsen

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Einer der wichtigsten Gesichtspunkte, unter deren Eindruck sich Anleger für oder gegen eine Kapitalanlage entscheiden, ist die Höhe der Zinsen. Natürlich gilt dieser Grundsatz auch beim Tagesgeld. Allerdings entscheidet hier nicht allein die Höhe der Tagesgeld Zinsen über die Rendite und den Erfolg eines Tagesgeldkontos. Auch die Häufigkeit der Zinsgutschrift muss berücksichtigt werden.

Das Tagesgeld und die Höhe der Zinsen

Was die Höhe der Tagesgeld Zinsen im Einzelnen betrifft, unterscheiden sich die Angebote der Banken und Finanzdienstleister natürlich. Während Bank A den Anleger mit einer Tagesgeld Rendite jenseits der 2% für Einlagen auf dem Tagesgeldkonto lockt, sinken die Zinsen bei Bank B auf unter 1%. Diese Unterschiede haben mehrere Ursachen. Zum einen bemessen sich beim Tagesgeld Zinsen anhand der Struktur einer Bank – wer teure Filialen mit vielen Mitarbeitern unterhält, kann weniger Kapital an Kunden ausschütten. Auf der anderen Seite ist auch die allgemeine Entwicklung der Kapitalmärkte ausschlaggebend. Speziell, wenn sich Finanzinstitute teuer refinanzieren müssen, steigen Zinsen und Tagesgeld Rendite – um neue Kunden anzulocken.

Wirken sich unterschiedliche Zinszuschlagstermine aus?

Wie oft die Tagesgeld Zinsen gutgeschrieben werden, kann am Ende große Auswirkungen haben. Werden Tagesgeld Zinsen mit jährlichen Zinszuschlagsterminen direkt mit der Konkurrenz verglichen, die in einem vierteljährlichen Rhythmus Zinsen gutschreibt, schneidet bei der Rendite letzteres Tagesgeldkonto in jedem Fall besser ab. Schuld ist der Zinseszins-Effekt, dessen Auswirkungen am Jahresende mehr als deutlich spürbar werden. Schließlich wird beim Tagesgeld jeder Euro, welcher dem Kapital über Zinsen zufließt, in den folgenden Zinsperioden mitverzinst und vermehrt das Geld zusätzlich. Eine Tatsache, die es bei der Suche nach dem richtigen Tagesgeldkonto unbedingt zu berücksichtigen gilt – schließlich steigt hierdurch die Tagesgeld Rendite.

Wie sicher sind die Zinsen beim Tagesgeld?

An dieser Stelle muss sich das Tagesgeld lang- bzw. mittelfristigen Geldanlagen mit festen Laufzeiten geschlagen geben, da deren Zinsen oft besser planbar sind. Speziell Angebote beim Thema Tagesgeld, die hohe Zinsen versprechen, werden nach einiger Zeit (in der Regel 6 bis 12 Monaten) wieder an den Markt angepasst und anschließend mit niedriger verzinst. Während dieser Zeit profitiert der Anleger allerdings auch von einer hohen Tagesgeld Rendite. Wer sich trotz allem für diese Variante des Sparens entscheidet, kann bei den Zinsen mittelfristig mit rund 2% pro Jahr rechnen.

Steuern auf die Tagesgeld Zinsen

Spricht man beim Tagesgeld über Zinsen und Rendite, darf natürlich das Thema der Versteuerung nicht ausgeklammert werden. Seit Januar 2009 gilt die neue Abgeltungssteuer mit 25% auch für Zinsgewinne beim Tagesgeld.

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